Blankenstein

Weithin sichtbar erhebt sich Burg Blankenstein über die Ruhr.

 

 

Seit dem Mittelalter entstand unterhalb der Burg der heutige Ortsteil Blankenstein.

Zahlreiche Fachwerkhäuser und die historische Dauerausstellung im Stadtmuseum in den ehemaligen Blankensteiner Amtshäusern sind lebendige Zeugen der Vergangenheit.

Ein besonders schönes Fachwerkensemble befindet sich in der „Freiheit“ unterhalb der Burg.
Straßennamen wie „Zu den sieben Hämmern“ oder „Am Seilwerk“ erinnern an die Schmiedewerke und die Seilerei Puth, die neben den umliegenden Zechen, der Henrichshütte im benachbarten Ortsteil Welper und dem Fremdenverkehr zu den Haupterwerbszweigen gehörten.

Die mit Abstand berühmteste Blankensteinerin war die Frauenrechtlerin Franziska Mathilde Annecke. Eine Erinnerungstafel ziert ihr Wohnhaus in der Vidumestraße.

Zahlreiche Waldwege und der Gethmannsche Garten aus dem 19. Jahrhundert mit seinen verschlungenen Pfaden unterhalb der Burg laden zum Wandern und Flanieren ein – danach laden einige Restaurants zum Verweilen ein.

Sowohl von den Aussichtsplattformen im Gethmannschen Garten als auch vom Burgturm aus hat man einen herrlichen Blick ins Mittlere Ruhrtal, der zu jeder Jahreszeit den ganz besonderen Reiz dieser einmaligen Landschaft widerspiegelt.