Welper

Die Unterzeichnung der Konzessionsurkunde zum Bau eines Hochofen-Werkes an der Ruhr am 13. Oktober 1854 kann als Geburtsstunde von Welper angesehen werden.

Bis zur Entstehung der „Henrichshütte“ war Welper eine Streusiedlung mit ca. 450 Einwohnern. Mit dem rasch zunehmenden Bedarf an Arbeitskräften entwickelte sich der heutige Ortsteil Welper zu einer Industriegemeinde. Die Siedlungen Haidchen, Müsen drei und Hüttenau sind Zeugen dieser Entwicklung.

Heute bietet Welper nicht nur eine städtische Infrastruktur, sondern ist durch die aufgelockerte Bebauung durchzogen mit viel Grün – ein beliebter Wohnort. Mittelpunkt des Ortsteils bilden der Mitte der 90er Jahre neu gestaltete Marktplatz und die Thingstraße. Für die schulische Ausbildung gibt es eine Grundschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken und die Gesamtschule Hattingen. Hier können alle Schulabschlüsse bis zum Abitur gemacht werden.

Für Sport und Freizeit werden ein Freibad und das Sportzentrum an der Marxstraße mit zwei Sportplätzen und einer Sporthalle angeboten.
Zu empfehlen ist auch ein Spaziergang durch den „Gemeindewald“ mit schönen Ausblicken in das Ruhrtal.